28 JUL 2011
Produktionskosten senken mit moderner
Inline-UHT-Technologie zur Milchherstellung
GEA TDS bietet für die Herstellung von UHT-Milch ein Inline-Verfahren, das Separieren, Standardisieren und die aseptische Prozessbehandlung in einem Schritt realisiert.
Dieses Inline-UHT-Verfahren macht getrenntes Separieren und Vorerhitzen sowie eine Zwischenlagerung der Milch überflüssig.
So können feste und flexible Kosten reduziert werden, insbesondere für den Energieverbrauch. Es werden weniger Anlagen benötigt, ebenso weniger Wasser und Reinigungsmittel – bei gesteigerter Qualität des Endproduktes. Hersteller von Konsummilch können mit dieser Technologie ihre Erzeugnisse verbessern und dabei Betriebskosten und Umweltbelastung entscheidend senken.
Die erste Inline-UHT-Anlage wurde bei GEA TDS bereits vor zwei Jahrzehnten mit dem Ziel eines minimalen Investitionsaufwands entwickelt. Dafür wurde eine konventionelle, indirekt geführte UHT-Anlage mit einem Warmmilchseparator bei ca. 50 °C ausgestattet. Bei dieser einfachen, dank der geringen Kosten sehr effizienten Variante erfolgt die Standardisierung der Milch manuell am Separator durch den Bediener. Zur Entschlammung des Separators ist eine Bypass-Schaltung am Homogenisator bei ca. 70 °C integriert. Eine weiterentwickelte Version beinhaltete dann außer dem Warmmilchseparator bei ca. 50 °C bereits eine automatisierte Fettgehaltsstandardisierung der Milch auf den gewünschten Rahmanteil.
Die heute verfügbare Inline-UHT-Anlage lässt sich um eine weitere Einsparmöglichkeit erweitern, der Teilstromhomogenisierung. Dabei wird standardisierte Milch mit z. B. 3,5 Prozent Fettgehalt vorübergehend in eine Fettphase mit max. 7 Prozent und eine Magermilchphase separiert. Dieser Schritt reduziert den erforderlichen Homogenisierungsaufwand um 50 Prozent, denn nachdem beide getrennten Ströme regenerativ auf ca. 70 °C erwärmt werden, läuft lediglich die Fettphase über die Homogenisierung, während die Magermilchphase im Bypass vorbeigeleitet wird. Nach Passieren eines statischen Mischers werden die getrennten Ströme wieder vereinigt und dem thermisch-dynamischen Schichtenspeicher zugeführt, der bei dieser Variante also nicht direkt nach der Separierung bei ca. 50 °C anliegt, sondern nach dem statischen Mischer bei ca. 70 °C. Dafür reicht eine wesentlich kleinere Homogenisiermaschine aus, wodurch erhebliche Kosten gespart werden können.
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GEA TDS empfiehlt diese Technologie deswegen bei einer Anlagenleistung ab 20 m³/h zu nutzen. Noch höhere Einsparpotenziale gelten für die 1,5-Prozent-Milch – dabei reduziert sich der erforderliche Homogenisierungsaufwand sogar um ca. 70 Prozent! Die verschiedenen UHT-Verfahren werden selbstverständlich durch GEA TDS vollständig in den gesamten Automationsprozess einer Prozessanlage eingebunden. Vorhandene UHT-Anlagen lassen sich modulweise in der jeweiligen Prozesslinie nachrüsten. |